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Thema: Alternative Kochstelle im Haus

  1. #1
    Previval-Anfänger
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    Standard Alternative Kochstelle im Haus

    Moin. Ich frage mich gerade, wie ich eigentlich ein warmes Mahl zubereite, wenn es draussen einfach nicht möglich ist. Beispiel Stromausfall aufgrund Überschwemmung oder sonstigen extrem Wetterlagen. Bisher habe ich auf Gasgrill / Feuerstelle gesetzt. Aber dies setzt ja zumindest einigermaßen passables Wetter voraus.

    Es gibt ja diese Brennpasten für Fondue etc. Aber ein bisschen mehr Power darf es schon haben. Kann man einen kleinen Gasbrenner auch im Haus verwenden? Wenn ja, welches Gas eignet sich dafür? Wie habt Ihr das geregelt?

    Gerne nehme ich auch Produktbeispiele ...

    Danke.

  2. #2
    Previval-Anfänger
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    Zitat Zitat von Dude3 Beitrag anzeigen

    Es gibt ja diese Brennpasten für Fondue etc. Aber ein bisschen mehr Power darf es schon haben. Kann man einen kleinen Gasbrenner auch im Haus verwenden? Wenn ja, welches Gas eignet sich dafür? Wie habt Ihr das geregelt?

    Danke.
    Ich habe mit solcher Brennpaste probeweise im Garten Nudeln gekocht an einer von zwei Seiten gut geschützte Stelle. Und obwohl es auch nicht windig war, war die erste Paste leer, bevor die Nudeln fertig waren.
    Beim Zelten habe ich das mit einer Brennpaste eines anderen Herstellers im Vorzelt probiert, weil viel Wind war (vorsicht Brandgefahr!). Mit dem selben Ergebnis.
    Die Paste war nach 20 Minuten abgebrannt, da hat das Wasser gerade erst zu kochen begonnen. Die zweite reichte aber locker, um die Nudeln zu kochen. Denn wenn es erstmal kocht geht es super weiter.

    Weit kommt man mit Paste wohl nicht. Ich denke die in den genannten Treads beschriebenen Gas-Koch-Möglichkeiten sind deutlich besser und auch sparsamer.

  3. #3
    Previval-Experte Avatar von Vincent
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    Kann man einen kleinen Gasbrenner auch im Haus verwenden? Wenn ja, welches Gas eignet sich dafür?
    Selbstverständlich, man kann in seiner Wohnung ja auch einen Gasherd betreiben.

    LG Vincent
    Geändert von Vincent (17.01.2017 um 23:41 Uhr)

  4. #4
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    Ja, Brennpaste kann man vergessen. Ich kenne dies nur vom Fondue und es war dort eine Katastrophe, viel zu schnell leer.

  5. #5
    Previval-Anfänger
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    Ok, dann ist das Thema ja einfach. Gasbrenner, Vorrat Kartuschen, Fertig. Klingt gut.

  6. #6
    Previval-Experte Avatar von Vincent
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    Als kleine Starthilfe verlinke ich dir wie folgt: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gaskartusche Um eine Gaskartusche bei Temperaturen unter 5 Grad Celsius betreiben zu können muss ein gewisser Prozentsatz an Isobutan und Propan vorhanden sein, für weitere diesbezügliche Details musst du mal Googeln, im Forum stöbern oder auf weitere Antworten warten.

    LG Vincent

    PS. Es gibt viele verschiedene Systeme und Größen zu unterschiedlichen Preisen. Ich sehe in der Zwischenzeit sind weitere Antworten eingegangen
    Geändert von Vincent (18.01.2017 um 00:29 Uhr)

  7. #7
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    Im wirklichen Notfall würde ich bei entsprechender Lüftung jeden Notkocher auch im Haus nutzen.
    Und da nutze ich liebend gern Spiritus. Aber damit bin ich in der Minderheit hier. Aber ich mag das Zeug einfach.
    Und putzen kann man damit auch.

  8. #8
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    Servus!

    Fuer Kleinigkeiten (heisses Wasser, Ruehreier, Wuerstchen) und fuer ein - zwei Personen ginge auch der Kellykettle. Kurzzeitig (Kamineffekt heizt sehr schnell) bei offenem Fenster (nicht brennbare Unterlage) oder am Balkon. Dann ist man nicht abhaengig vom gekauften Brennstoff. Kleine Aestchen kann man gleich irgendwo finden und holen.

    Da du Fondue erwaehntest. Es gibt auch wiederbefuellbare Spiritus-Brenner. Zum Heisswerden reicht das. Zum Kochen ist zuwenig Leistung vorhanden.

    Liebe Gruesse

    Selbstversorgerin

  9. #9
    DerGerald
    Gast

    Standard

    Ich habe auch noch ein paar Brennpaste Dosen aus dem Gastrobereich (findet man zB bei METRO)
    Die Brennen ist 2-3 Stunden und reichen für kleinere Töpfe ganz locker. (Link zu einem Beispiel: https://strawpoll.de/brennpaste)
    Allerdings brauchst dafür auch einen Rechaud und wenns geht einen Brennpastenbehälter, damit du die Flamme regeln kannst.

    Gasbrenner ist natürlich besser, und richtig angewendet auch sicher.

    Bei genügend Geld und Platz und wenn ein Kamin vorhanden ist, dann eventuell sowas? http://www.kaminofen-shop24h.de/Kami...997-31234.html

  10. #10
    Previval-Mitstreiter
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    Standard

    Ich habe einerseits einen Gaskocher für Kartuschen (wie hier bereits vorgeschlagen wurde), aber auch einen Origo Spirituskocher, der auch auf Segeljachten verwendet wird (eine Kochstelle).

  11. #11
    epwin
    Gast

    Standard

    Plane eine "Kochkiste" in deine Überlegung mit ein.
    Dann kannst du auch mit nur einem (kleinen) Kocher ein "Menü" zaubern.

  12. #12
    Previval-Experte Avatar von Vincent
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    Zitat Zitat von epwin Beitrag anzeigen
    Plane eine "Kochkiste" in deine Überlegung mit ein.
    Dann kannst du auch mit nur einem (kleinen) Kocher ein "Menü" zaubern.
    Ich kann diesen wohlgemeinten Vorschlag nur unterstützen, alternativ geht auch ein Kochsack.

    Gruß Vincent

  13. #13
    Previval-Anfänger
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    Themenstarter

    Standard

    Danke für die Infos. Es wird ein Doppelkochfeld mit Zündsicherung werden. Vielleicht nehme ich auch zwei Einzelbrenner um flexibler zu bleiben. Von den Stechkartuschen lasse ich definitiv die Finger, das Prinzip find ich schon grenzwertig und Indoor wäre dies ja ja schon grob fahrlässig. Das Ganze kommt auf meine Wunschliste.

    Ich brauche auf jeden Fall genug Power um Wasser zu kochen und / oder was in der pfanne anzubraten. Ggf. kann man ja damit auch wasser erwärmen für die Morgentoilette. In SUmme löst dies gleich mehrere Lücken in meinem Notfallplan.

    Danke für die guten Tips.

  14. #14
    Ghost Account (Nicht mehr aktiver Account)
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    15

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    Wir setzen auf Campinggaz doppelt- einmal den kleinen und einmal auf den Campinggaz Bistro- mit dem kannst du auch Pommes frittieren. (gut, ein bissl übertrieben- ich habe jeweils einen davon in Reserve) und kaufe aber für den Zweitgenannten nicht die Original-Kartuschen (CP250 um minimal 3,99 tEuro) sondern Nachbau (gleicher Hersteller, gleicher Inhalt) um knapp über 1nem Euro.
    Beide Kocher funzn mit Iso-Butan, und nützen tu ich dafür das Ceranfeld. Vorsicht ist bei der Lagerung geboten, ich empfehle kühl und dunkel und vor allem nicht alle an einem Platz.

    Das Iso Butan funzt nicht unter ca.8 Grad einwandfrei, das habe ich ausgiebig getestet. Ich kann die schon genannte Kochkiste aus eigenen Tests sehr empfehlen, im Katastrophenfall eine optimale Möglichkeit, Energie zu sparen.
    Geändert von ID 11179 (20.01.2017 um 00:07 Uhr)
    LG Svenson

  15. #15
    tesa
    Gast

    Standard

    Habe bei jeder BOL nen Gaskocher mit 2 Gasflaschen. Muss sagen die Gasflaschen halten bei mir ewig und sind universelle einsetzbar ( kochen, Warmwasser und im Extremfall sogar als Heizung einsetzbar. Ich kann nen Gaskocher mit den großen Gasflaschen und natürlich nur mit Zündsicherung jedem uneingeschränkt empfehlen.

  16. #16
    Previval-Anfänger Avatar von Blitzkrieg
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    Hallo,
    dies war eine meiner ersten "Prepperhandlungen", seit ich hier im Forum bin. Die Grundidee gab es allerdings schon vorher.

    In meiner Küche kann nun trotz nichtvorhandenem Schornstein auch ohne Strom notgekocht werden. Hinter dem Nebeneingang an der Außenwand habe ich einen Kasten mit einer 11kg Propangasflasche nebst Druckminderer und Absperrventil angebracht. Eine CU-Leitung läuft von dort durch ein (vorhandenes) Leerrohr in den Keller, von dort durch die Kellerdecke hinter dem Einbaukühlschrank usw. in die Küche und endet dann direkt am Elektro-Cerankochfeld am Fließenspiegel. Dort ist -das ist halt sichtbar- ein Absperrhahn und eine Schlauchverschraubung.
    In der Speisekammer steht notfallgriffbereit ein zweiflammiger Campingkocher nebst Verbindungsschlauch, der dann einfach aufs stromlose Kochfeld gestellt wird.
    Hier hab ich's mal beschrieben: http://www.survivalforum.ch/forum/sh...120#post268120

    MfG

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