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Thema: Schritte auf dem Weg zur persönlichen Energie-Autarkie...

  1. #49
    DerGerald
    Gast

    Standard

    Ich halte das für ein "Phantasieprodukt".
    Weiß ich nicht, aber man kann sie kaufen.
    Außerdem sind sie von SMI zertifiziert, also wurden sie anscheinend unabhängig getestet.

    Wie gesagt, würde mir gut gefallen sowas im Keller zu haben.

  2. #50
    moleson
    Gast

    Standard

    Interessant wird es werden wenn Tesla die Batterie Produzenten vor sich hintreiben wird. 3'500 $ für 10KW ist schon mal eine Ansage. Und wenn man dann noch ein e-mobil dazu rechnet zb ein Tesla mit 70KW, hat man schon eine sehr schöne Speicherkapazität.

    Das ganze verbunden mit vielen m2 Photovoltaik einem Netz Zugang und einem Diesel Generator sollten einen im Katastrophen Fall erlauben effektiv autark zu sein. Denn so kann man auch seinen Generator effizient einsetzen.

  3. #51
    Cephalotus
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von moleson Beitrag anzeigen
    Interessant wird es werden wenn Tesla die Batterie Produzenten vor sich hintreiben wird. 3'500 $ für 10KW ist schon mal eine Ansage. Und wenn man dann noch ein e-mobil dazu rechnet zb ein Tesla mit 70KW, hat man schon eine sehr schöne Speicherkapazität...
    Tesla hat vor allem ein gutes Marketing. Die am Markt angebotene Powerwall hat statt 10kWh nur 6,4kWh und eine Lebensdauer (60% Restkapazität) von nur ca. 10 Jahren bei maximal 2800 Zyklen (Garantiebedingungen) und sie kostet inkl. Installation ca. 7000 Euro. Installateure müssen angeblich für Garantieleistungen gerade stehen und die Exklusivverträge enthalten Geheimklauseln.

    Die Gigafactory ist jetzt nicht so weltbewegend neu wie immer getan wird, das sind Produktionsstraßne von Panasonic ähnlich wie in Japan, halt 100 nebeneinander statt 10 nebeneinander. Ein gewisses ecnomies of scale mag es geben, dazu diverse Fördergelder, aber weltbewegend ist das meiner Einschätzung nach alles nicht. Die Chinesen haben das vor ein paar Jahren Dutzendfach bei der Solarmodulproduktion so gemacht. Der Trick dabei ist, möglichst günstig an ein paar Milliarden ran kommen zu können und das Investitionsrisiko eingehen zu wollen.

    Tesla ist durchaus ein Treiber, vor allem ein e-Fahrzeugbereich und auch die Supercharger bringen reichlich nötigen Schwung in den Markt, aber der Messias ist Elon Musk ganz gewiss nicht. Neulich bin ich einen Tesla S quer durch Deutschland gefahren, das ist schon ganz nett und gut, dass mal einer zeigt, was heute schon machbar sein kann, trotzdem würde ich keine Wette abschließen, dass es das Unternehmen in 5 Jahren noch gibt und ich würde in Deutschland keine Powerwall kaufen. Das Ding hat die seltsamste Speicherarchitektur die ich auf dem deutschen Markt bisher gesehen hab. Intern hat man eine 48V Architektur, geht dann aber über einen eingebauten DC-DC Wandler und tut so als sei es ein Hochvoltspeicher und ist daher ist zu allem Überfluss auch die Kompatibilität stark eingeschränkt.

    MfG
    Geändert von Cephalotus (20.04.2016 um 12:38 Uhr)

  4. #52
    moleson
    Gast

    Standard

    Er ist ein Treiber und das ist das wichtigste. Es gibt auch zb Hayek der sich in diesen Markt positionnieren wird http://www.tagesanzeiger.ch/wirtscha...story/12914693.

    In der Summe sehe ich in den nächsten Jahren die Möglichkeit bis zu 80-90% selbst ab zu decken und auf Autonom um zu stellen im Notfall mit einem Diesel Generator der die Batterien lädt und auch das Auto.

    Ich habe einen Nachbarn der geht jetzt in Rente. Der hat sein Haus Energetisch saniert, die Ol Heizung raus geworfen eine Erd Wärmepumpe an die Stelle, 80m2 Photovoltaik aufs Dach getan. Der stellt 85% seines Stroms selber her. Und seine Anlage mit allem inklusive Haus sanierung ist in 7 Jahren amortisiert (Die Ol Ersparniss nicht mir eingerechnet).

  5. #53
    mirfälltnixein
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von DerGerald Beitrag anzeigen
    Außerdem sind sie von SMI zertifiziert, also wurden sie anscheinend unabhängig getestet.
    Ich weiß nicht wer oder was SMI ist, aber ich würde auch keinem Zertifikat trauen, wenn da TÜV drauf stünde. Zu oft schon ging durch die Medien, was für Murks mit Zertifikaten getrieben wurde. Vereinfacht gesagt hat die zertifizierende Stelle ein Interesse daran, dass der "Kunde" auch in Zukunft noch Produkte dort zertifizieren lässt.

  6. #54
    DerGerald
    Gast

    Standard

    Sorry SMA: http://www.sma.de/newsroom/aktuelle-...erstuetzt.html

    Es ging mir aber eher darum, daß es eben kein Phantasieprodukt ist, sondern durchaus auch auf dem Markt present.

  7. #55
    Cephalotus
    Gast

    Standard

    War das falsche Wort. Mit Phantasieprodukt meinte ich nicht, dass es das nicht gibt, sondern ich zweifle die angeblich überlegene Technologie an. Das gebietet einfach die bisherige Erfahrung mit "Wunderbatterien".

    Vielleicht ist es ja dieses mal anders, aber allein einen Blick aufs Datenblatt finde ich ernüchternd:

    entnehmbare Energie: 2,6 kWh bei 20 h
    entnehmbare Energie: 1,26 kWh bei 4 h

    Wenn ich aus dem Akku also 300W Leistung entnehme (was wahrlich nicht viel ist) dann verliere ich 50% der eingeladenen Kapazität? (vergleichbar dem Peukert Effkt bei Blei, nur noch schlimmer?)

    http://www.oeko-energie.de/shop1/de/...8-V-48-Ah.html

    Bliebe als denkbarer Einsatzzweck der Aufbau eines riesigen Speichers mit meinetwegen 100-200kWh für ein Haus, wofür man dann wohl einen ganzen Raum opfern müsste. Die Frage ist, was man dafür bezahlen möchte und wie die kalendarische Lebensdauer aussieht...
    Geändert von Cephalotus (21.04.2016 um 10:18 Uhr)

  8. #56
    DerGerald
    Gast

    Standard

    Du wirst schon recht haben.
    Mir gefällt nur die Idee, daß das Teil nicht giftig ist, nicht brennt, nicht explodiert :)
    Ich hätte halt lieber sowas im Keller wie Schwefelsäure oder LiFePo was auch immer.
    Außerdem kann man sie zu 100% entladen, was auch ein Vorteil zu sein scheint.

    Ich kann die Systeme nicht vergleichen, dazu fehlt mir einfach das Fachwissen, deshalb halt ich mich aus der generellen Diskussion heraus, wollte nur mal eine mögliche Alternative aufzeigen.

  9. #57
    Ares
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von DerGerald Beitrag anzeigen
    ...
    Mir gefällt nur die Idee, daß das Teil nicht giftig ist, nicht brennt, nicht explodiert :)
    Ich hätte halt lieber sowas im Keller wie Schwefelsäure oder LiFePo was auch immer.
    ...
    LiFePO4 Akkus sind nicht giftig und haben keinerlei Neigung zum brennen oder explodieren,
    https://de.wikipedia.org/wiki/Lithiu...at-Akkumulator

    nicht zu verwechseln mit LiIon Akkus...
    https://de.wikipedia.org/wiki/Lithium-Ionen-Akkumulator

    Gruß Andreas

  10. #58
    Semper Fi
    Gast

    Standard

    Als ich 2009 die Solarbranche verlassen habe, war das Hauptproblem der Speicher. Der Wirkungsgrad der Module mag sich marginal verbessert haben, andere Spektralbereiche können genutzt werden.

    Zurück zum Thema Speicher: Da sich hier einige recht gut auskennen, muss ich mich nicht tagelang durch die Internetseiten der Hersteller arbeiten.

    Was ist derzeit State of the Art und wohin geht in den nächsten 1-2 Jahren die Reise?

    Mit der Speicherkapazität steht und fällt ein Inselsystem; wir waren seinerzeit als externe für Thales tätig- worum es da ging durften wir nicht wissen. Ging jedenfalls um Afrika, Seewasserfestigkeit und zig verschiedene Abnahmemengen aus den Akkus.

    Wird wohl ne Supermarktkasse in der Savanne gewesen sein :rolleys:

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