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Thema: Ersatzstoffe für Seife

  1. #17
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    Hallo zusammen

    So wir haben wieder mal sehr viel Theorie :rolleys:

    Aschenlauge ist ein sehr einfaches Waschmittel welches selber herstellbar ist. Es ist eine alkalische Lauge (alkalisch heist glaub eh Pflanzenasche), wurde sehr lange eingesetzt.

    Nebeneffekt ...., man kann sie zur Zunderpilzbestimmung verwenden.

    Macht wer einen Test ............? Das mit dem Zunderpilz habe ich schon mal gepostet.

    Viele Grüsse, Ernst
    Usque ad finem!

  2. #18
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    Waschmittel einlagern: Am besten aus dem einfachen Karton nehmen und in cirka 0.5 bis 1kg Haufen teilen. Diese in Plastiksäcke abfüllen und so zuschweissen, dass sich die Ware darin noch bewegen kann (Lockeres Einschweissen). Diese Säcke dann in eine blaue Tonne als Lagerware legen. So bleibt die ganze Sache relativ trocken und ist in handliche Portionen für den Gebrauch abgefüllt. Auf jeden Fall mache ich das so. Seife würde ich vor allem die etwas klobige Waschseife einlagern. Man kann sich damit zur Not auch die Hände waschen.. Ansonsten empfehle ich Euch mal den Versuch Euch einfach drei bis fünf Tage lang überhaupt nicht zu waschen. Ihr werdet Sauberkeit schätzen lernen.

    Das mit der Holzasche werde ich am Wochenende ausprobieren. Kastanien sollte es jetzt auch wieder geben.

  3. #19
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    Standard Hier noch die Bilder

    Leider noch nicht Wocheende, aber...
    Wie geschrieben hier die Bilder zur Seifenalternative mit Asche. Man nehme Asche von der letzen Grillparty, fülle die in eine gleich in der Nähe liegende Socke und übergiesse das ganze mit sehr heissem Wasser.

    Schlussendlich fühlt sich das Wasser wirklich leicht seifig an auch wenn keine Schaumkronen sichtbar sind. Was ich auf jeden Fall empfehlen kann, ist ein etwas dichter gewebtes Gewebe als die einer normalen Socke zu verwenden. Das Wasser wäre bei einem eng gewebten Leinengewebe sicher weniger schwarz. Eventuell würde das Filtern mittels Kaffeefilter aus Papier die Wasserklarheit verbessern.

    Nachtrag:
    Ich habe versucht, die Wasserklarheit mit einem Kaffeefilter zu verbessern. Ist nicht wirklich so der Hit geworden. Am besten wäre es, schon von Anfang an ein sehr eng gewebtes Tuch zu verwenden. Ich vermute aber, dass sich auch hierbei ein leichter Ascheanteil im Wasser nicht vermeiden lässt. Wahrscheinlich auch desshalb der Hinweis im zitierten Buch, dass es gut ist für das Auffrischen von dunklen Herrenanzügen..
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  4. #20
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    Hallo Sandra

    Bei mir hat das mit der Aschenlauge aber komplett anders ausgesehen .......

    Die war lediglich leicht gelblich. Dazu habe ich reinste Buchenasche verwendet.

    Nicht nur zum Waschen, sondern für die Zunderpilz Tests.

    Was hast Du denn da alles verbrannt?

    Viele Grüsse, Ernst
    Usque ad finem!

  5. #21
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    Na ja, mein Nachbar und ich machen die Grillparty mit Holzkohle aus dem Migro . Erklärt vielleicht die etwas leicht dünklere Wasserfarbe. bei meinen Bildern. Wie hast Du die Sache gefiltert?

  6. #22
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    Zitat Zitat von Sandra Beitrag anzeigen
    Na ja, mein Nachbar und ich machen die Grillparty mit Holzkohle aus dem Migro . Erklärt vielleicht die etwas leicht dünklere Wasserfarbe. bei meinen Bildern. Wie hast Du die Sache gefiltert?
    Hallo Sandra

    Tja daran wird es liegen, denn die beste Aschenlauge bekommst Du aus Buchenholzasche (rein).

    Was da alles drinn war möchte ich jetzt nicht wirklich wissen.

    Ich habe die Sache folgendermassen gefiltert, ein feines Leinentuch über einen Kessel gespannt. Dann die Asche oben rein und heisses Wasser darüber......, fertig.

    Viele Grüsse, Ernst
    Geändert von Frei's Petrollampen (06.10.2011 um 23:12 Uhr)
    Usque ad finem!

  7. #23
    qittatun
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    Oh näää, also, ich weiß nicht. Da schrubbel ich doch lieber meine Wäsche mit Steinen und meine Haut mit Sand. Wie sehen denn Wäsche und Haut aus nach der Behandlung mit Aschenlauge?

    VG qittatun

  8. #24
    User-ID-1130
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    Zitat Zitat von qittatun Beitrag anzeigen
    Oh näää, also, ich weiß nicht. Da schrubbel ich doch lieber meine Wäsche mit Steinen und meine Haut mit Sand. Wie sehen denn Wäsche und Haut aus nach der Behandlung mit Aschenlauge?

    VG qittatun

    Hallo!

    Ich hatte neulich ein Gespräch mit einer alten Tante, welche in den Kriegsjahren aufgewachsen ist. Ich habe sie gefragt, wie sie denn ihre Wäsche gewaschen haben.
    Sie sagte nur, dass sie nur die Arbeitskleidung der Männer mit Asche gewaschen hätten, da spielte es keine Rolle, wenn die etwas grau eingefärbt geblieben ist, Hauptsache, der Geruch (Kuhstall,...) und der grobe Schmutz waren weg.
    Früher waren die Hosen oft aus Lodenstoffen (Walkstoff), so richtig schwere Stoffe, die auch super gegen Regen schützten und sehr widerstandsfähig waren, fast nicht "unkaputtbar".

    Ansonsten hätten sie die nötigen Waschmittel (Kernseife u.ä.) oft vom Schwarzmarkt bekommen.
    Man muss dazu sagen, dass mein Großvater ein Organisationstalent war und er immer wusste, wo etwas zu bekommen war.
    Gegen eine Binde Speck hast du vieles bekommen und er war Lohnmetzger.

    LG, handyman

  9. #25
    AZI
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    Ein Gedanke zur Asche, ich vermute, da waren noch Kohlereste drin, wenn ichm ir die Asche aus unserem Ofen ansehe ist sie fast weiß kaum grau.. leider haben wir den Ofen noch nciht wieder angeschmissen, sonst könnt ich mal mit einem Vergleich aufwarten...

    Aber so erklärt sich auch der Unterschied in der Laugen Farbe, je unvollständiger verbrannt, desto mehr Kohle und desto dunkler die Lauge...

    Wenn es soweit ist (und das wird vermutlich bald sein), bastel ich auch mal ne lauge..

    Offtopic: Ist euch auch schon so kalt, seit gestern frier ich, sitz jetzt mit extra dicken Socken und Decke vorm Composter... Andererseits hab ich auch Halsweh, kann also auch sein das ich einfach krank werd...

  10. #26
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    Zur allgemeinen Beruhigung wegen meiner schwarzen Brühe . Die Asche hatte sich bis am morgen ziemlich gelegt und das Wasser oben war nur noch leicht trübe. Nachteil: das Wasser war am morgen kalt. Kalte Lauge wird wohl nicht besonderns gut waschen.

  11. #27
    AZI
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    Abschöpfen und erneut aufwärmen!!Steht ja nirgends das man sie nciht mehrfach verwenden kann ;)

  12. #28
    Previval-Interessierter
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    Seife aus Aschelauge und Fett habe ich vor einigen Jahre mal hergestellt. Mein Ergebnis war sehr fettig, da ich erst später herausgefunden habe, wie man die Lauge testen kann.
    Es liess sich aber trotzdem gut gebrauchen.

    Hier http://www.dammer.info/Seifenherstel...ittelalter.pdf gibt es interessante Informationen zur Seifenherstellung im Mittelalter. Inclusive eines Laugentests.
    Zum ausprobieren und im Notfall ist das für mich eine Möglichkeit.

    Ich arbeite heute lieber mit exakteren Methoden (und einer Waage im mg Bereich), da der Umgang mir Lauge nicht ganz ungefährlich ist.

    Für alle, die es mit Neuzeitlichen Methoden probieren möchten, sei die Seite naturseife.com empfholen.
    Hier gibt es zudem einen Seifenrechner, mit dem sich genau ausrechnen lässt, wieviel von was man benötigt. (Herstellungstips incl.)

    Das ein oder andere Produkt lässt sich übrigens gut bevorraten.

    Gruss

    tine

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